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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Übersicht - chronologisch sortiert
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List-Image: TollwutgefahrTollwutgefahr durch Tierimporte
Bild: ©mariok1979-Fotolia.com

Illegale Tierimporte (2)

Tollwutgefahr durch illegale Tierimporte

20.01.2011 • Tierschutzvereine und –organisationen führen jährlich Hunderttausende von Hunden und anderen Tieren aus dem Ausland in die Bundesrepublik ein. In einer Artikelserie untersucht CharityWatch.de, in welchem Umfang die zuständigen Behörden und Ministerien diese Einfuhren kontrollieren und bestehendes Recht anwenden. Immer wieder stellt sich bei den bisher noch viel zu wenigen Transportkontrollen heraus, dass Tierschützer illegal agieren. Die Hunde haben keine oder gefälschte Papiere, es werden ungeimpfte Welpen nach Deutschland verbracht und die Transporte selbst sind oft tierschutzwidrig. Seit Januar 2011 wird jetzt auch noch vor Tollwutgefahr durch diese illegalen Einfuhren gewarnt. [mehr]

Förderwerk für Kinder weltweit e.V.

„Ich will mich nicht ständig rechtfertigen!“

14.01.2011 • „Gemeinsam Kindern eine Zukunft schenken“ ist das Motto vom Förderwerk für Kinder weltweit. Spender werden darüber informiert, dass 2,7 Millionen Kinder derzeit in Deutschland unter der Armutsgrenze leben, weltweit sind 90 Millionen Kinder unter 5 Jahren mangelernährt und 400 Millionen Kinder haben kein sauberes Trinkwasser zum trinken. Doch wer jetzt denkt, dass das Förderwerk für Kinder sein Hauptaugenmerk auf die Bekämpfung der Kinderarmut legt, der irrt sich. Von über 500.000 Euro Einnahmen in 2009 wurde ein Großteil für Warnwesten ausgegeben. Laut Wolfgang Brümmel, dem Schriftführer des Vereins und Ehemann der Vorstandsvorsitzenden wurden 15.000 Warnwesten verteilt. Kosten pro Exemplar: 20 Euro. Doch dieser Preis ist längst nicht das einzig ungewöhnliche bei der insgesamt nur als höchst zweifelhaft zu bezeichnenden Organisation. [mehr]

List-Image: Hund hinter GitterHunde wurden illegal importiert
Bild:©Charles Dykstra-Fotolia.com

Tierschutzverein Leipziger Land e.V.

Ein Tierschutzverein als Familienunternehmen

12.01.2011 • Beim Tierschutzverein Leipziger Land werden kritische Fragen nicht beantwortet. Und zu solchen Fragen besteht jede Menge Anlass. Der Verein und Betreiber des Tierheims Oelzschau ist Mitglied im Bundesverband Tierschutz. Der gesamte Vorstand des Vereins liegt fest in der Hand der Familie Henkel. Diese Familie führt ohne die notwendigen Genehmigungen in großem Stil Hunde aus verschiedenen europäischen Ländern nach Deutschland ein. Dabei wurden diese Importe lange Zeit nicht von der Vereinssatzung gedeckt. Vorliegende Protokolle von Mitgliederversammlungen werfen weitere Fragen auf. Nach einem Fernsehauftritt des Vereins bestehen erhebliche Zweifel an der Sachkunde. Erst zukünftig kann sich dieser Tierschutzverein nach Ministeriumsauskunft legal auf den gewerblichen Welpenhandel spezialisieren. [mehr]

List-Image: DRH HilfsgütertransportHilfsgüter für Ungarn
Bild: Dobermann Rescue Hungaria

Dobermann Rescue Hungaria e.V.

Vorbildlicher Auslandstierschutz

17.12.2010 • Der Verein Dobermann Rescue Hungaria (DRH) wurde erst 2008 gegründet. Er kümmert sich um Hunde der Rasse Dobermann in Ungarn. Die Professionalität und Effizienz dieses Tierschutzvereins trägt viele Merkmale: ein profundes und überzeugendes Konzept für den Tierschutz vor Ort, ein klar umrissenes Ziel, effiziente Sachlichkeit und konsequente Transparenz. Wenn diese Tierschützer jetzt noch zwei formalrechtliche Defizite ausgleichen, positionieren sie sich an der Spitze dessen, was unter vorbildlichem Auslandstierschutz zu verstehen ist. [mehr]

Gandhi Hunger Fonds e.V. (2)

Kein Cent für hungernde Kinder

15.12.2010 • Mit einem klaren Statement sollen Spender überzeugt werden: „Das Gandhi Hunger Fonds e.V. engagiert sich dafür, dass KEIN Kind Hunger leidet. (…) Wir werden nicht ruhen, bis dieses Ziel Wirklichkeit wird.“ Wie CharityWatch.de nun vorliegende Zahlen belegen, wurden allein 2009 dafür 337.000 Euro gespendet. Doch was passierte mit dem Geld? Kein einziger Euro floss in den Kauf von Nahrungsmitteln. Mit keinem einzigen Euro wurde hungernden Kindern geholfen. Dafür wurden fast 400.000 Bettelbriefe verschickt, 35.000 Postwurfsendungen verteilt und 30.000 Einleger für Zeitschriften finanziert. Was wohl in den 1.410 Dankschreiben an Spender stand? Sicherlich nicht die Wahrheit darüber, dass hungernden Kindern nicht geholfen wurde. [mehr]

List-Image: Vorstand IngearDie Vorstände sind zwischen 17 und 28 Jahre alt. Bild: Ingear e.V.

Ingear - Initiative gegen Armut e.V.

engagieren - inspirieren - motivieren

14.12.2010 • Wie können junge Leute erreicht und für die Gegensätze in Schwellenländern sensibilisiert werden? Ingear organisiert Veranstaltungen unter dem Motto: Initiative gegen Armut. „Wir wollen die Leute in den Schulbänken genauso erreichen wie am Samstag Abend in den Clubs“, so der Gründer und Vorsitzende des Vereins Andreas Huber. Mit ihrem Aktionsgeist und Engagement füllt Ingear die Partys und Schulveranstaltungen. Das dabei gesammelte Geld fließt wiederum in Projekte, die auf persönlichen Kontakten basieren. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird. Alle Mitwirkenden arbeiten ehrenamtlich. Die Mieten für die Veranstaltungsräume werden von den Vermietern erstattet. Im Jahr 2009 belaufen sich die Werbe und Verwaltungskosten deshalb auf niedrige 1,6 Prozent der Gesamtausgaben. [mehr]

List-Image: TiertransportTierimporte sind häufig illegal
Bild:©Michael Homann-Fotolia.com

Illegale Tierimporte (1)

Geltendes EU-Recht wird nicht angewandt

09.12.2010 • Der Import von Tieren aus dem Ausland ist ein heiß umstrittenes Thema. Abseits aller Pro und Contras in der Diskussion unter Tierschützern hat der Gesetzgeber sowohl auf Bundes- sowie auf Europa-Ebene schon längst eindeutige Fakten geschaffen und gibt genaue Regelungen vor. Nur: In Deutschland wird dieses geltende Recht in einigen Bundesländern nicht angewandt. Abseits aller behördlichen und seuchenrechtlichen Kontrollen wird eine nicht bezifferbare Anzahl von Tieren, insbesondere Hunde, durch Tierschutzorganisationen in die Bundesrepublik eingeführt. Für die Bundesländer Sachsen, Saarland und Hamburg liegt CharityWatch.de das Eingeständnis der Nichtanwendung geltenden Rechts durch die zuständigen Ministerien schriftlich vor. [mehr]

Innocence in Danger e.V.

Unschuldig der Intransparenz angeklagt

06.12.2010 • Seit einigen Tagen wird kritisch über den Verein Innocence in Danger mit Freifrau Stephanie zu Guttenberg als Präsidentin berichtet. Hauptvorwurf: Intransparenz. Das merkwürdige daran: CharityWatch.de wurde schon Mitte Oktober zugesagt, die Finanzzahlen nach Fertigstellung zur Verfügung zu stellen. Zwischenzeitlich liegen die Einnahmen und Ausgaben vor und bestätigen eine gute Arbeit des Vereins, der sich für die Bekämpfung von Kindesmissbrauch einsetzt. Gegen den Journalisten, der dem Verein zu Unrecht intransparenz vorwirft, wurde Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt. [mehr]

Logo: Gandhi Hunger FondsVereinlogo mit Mahatma Gandhi
Bild: Gandhi Hunger Fonds e.V.

Gandhi Hunger Fonds e.V.

Zweifel am Enkel von Mahatma Gandhi

23.11.2010 • Bereits 2008 hat Arun Gandhi, der Enkel von Mahatma Gandhi, den Verein Gandhi Welthungerhilfswerk gegründet. Die Deutsche Welthungerhilfe hat den Verein allerdings markenrechtlich abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert. Deshalb wurde der Name nun in Gandhi Hunger Fonds e.V. geändert. Ein holpriger Start, der noch andere Ursachen hatte. Im Juni dieses Jahres – fast zwei Jahre nach der Gründungsversammlung – sprach Rechtsanwalt Dr. Carsten Veenker in einem Brief an das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg von hoffentlich nun ausgeräumten „Eintragungshindernissen“. Trotzdem hat der nicht gemeinnützige Verein schon vorher massenweise Bettelbriefe verschicken lassen. [mehr]

List-Image: Mailings Allg. TierhilfsdienstVerschiedene Bettelbriefe 2010
Bild: Stefan Loipfinger

Allgemeiner Tierhilfsdienst e.V.

Bettelbriefe an Yves Rocher-Kunden

20.11.2010 • Mittlerweile häufen sich die Beschwerden über Bettelbriefe vom Allgemeinen Tierhilfsdienst. Markige Aussagen sollen zum Spenden anregen: „Misshandelt und gequält! Ausgestoßene Tiere brauchen uns jetzt!“ Kürzlich angeschrieben wurden auch Kunden der auf „Pflanzen-Kosmetik“ spezialisierten Yves Rocher. Laut der Fundraisingagentur Marketwing aus Garbsen hat der Kosmetikkonzern Adressdaten zur Gewinnung neuer Spender zur Verfügung gestellt. Was mit den Spenden passiert und wie viel die Fundraisingaktionen kosten, werden die Unterstützer aber wohl nie erfahren. Nach Rücksprache mit einem Rechtsanwalt und Steuerberater hat die Vorstandsvorsitzende Ursula Lohse mitgeteilt, dass sie keinen Jahresbericht mit Finanzzahlen veröffentlicht. Dabei wäre das angesichts der Nähe zur unseriösen Tierschutzliga besonders angebracht. [mehr]

CharityWatch.de
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